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Wer von euch hat einen Anerkannten Herzschaden wegen Thalidomid
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THEMA: Wer von euch hat einen Anerkannten Herzschaden wegen Thalidomid

Wer von euch hat einen Anerkannten Herzschaden wegen Thalidomid 10 Mai 2017 12:25 #43833

  • WerBo
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Rosa schrieb:
Hier ist mal eine Art Checkliste, ich meine die wäre auch für uns relevant.
www.gesundheit.de/medizin/vorsorge/gesun...ben/gesundheitscheck
Für Betroffene die Wissen das sie einen Herzfehler haben ist ein regelmäßiger Besuch beim Kardiologen fast schon Pflicht. Ich würde da jetzt nicht auf die Stiftung oder sonst wen warten, geht es doch auch um die eigene Gesundheit.


das kostet privat:
GÖÄ Ziffer 424

Zweidimensionale Doppler-echokardiographische Untersuchung mit Bilddokumentation einschließlich der Leistung nach Nummer 423 (Duplex-Verfahren)

700 Punkte
min 40,80 €
max 93,84 €
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Wer von euch hat einen Anerkannten Herzschaden wegen Thalidomid 10 Mai 2017 14:03 #43834

  • Brigitte1959
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Also Stefan das mit der Stiftung möchte ich in 2 Gebiete aufteilen.
Erstens die Stiftung als Instution ein klares UNGENÜGEND!!!!!!
Weil einfach mit Gutachter nicht fähig.
Beratung gleich null.

So nun der 2 .Teil

Mitarbeiter freundlich versuchen zu helfen.
Ich habe manchmal den Eindruck das man eigentlich mehr helfen möchte als man darf.

Ich könnte soooo viel anprangern was die Stiftung sich mit Gutachter so alles einfallen lässt nur reine Schickane nicht umsonst habe ich jetzt 3 Klagen gegen die Stiftung am laufen .

Das sagt ja wohl alles aus.
Lg

Brigitte
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Wer von euch hat einen Anerkannten Herzschaden wegen Thalidomid 10 Mai 2017 14:33 #43836

  • Rosa
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WerBo schrieb:
Stefan Hirsch schrieb:
Das dieser letzten Satz hier keiner Kommentiert, ist für mich unverständlich ich Glaube es ist an der Zeit das ich mich Kometarisch hier Komplett zurück ziehen werde was ich sage und Beschreibe wird belächelt und als nicht zutreffend Kommentiert.


Stefan, tu uns das nicht an
So schnell reagieren wir nicht immer ( ich habe das von Rosa erst gelesen, als ich den Rechner runterfahren wollte ):
Gerade mit diesem Thema hast Du was Wichtiges angestoßen, was einfach noch fehlt und folglich verbreitet werden muss.

Dass man mal Widerspruch bekommt, der einem nicht passt, ist ganz normal und schärft nur die "Argumentationskunst".

Ich kenne noch andere Contis, die ähnlich positiv über die Stiftung denken, und bis vor einigen Jahren hätte ich / wir die Stiftung auch noch "gut" gefunden. Da hatten wir auch noch nicht viel mit Revisionsanträgen zu tun, der erste spezifische Bedarf wurde noch sehr freundlich bearbeitet, und Stiftungsratssitzungen hatten wir auch nicht besucht. Bei näherem Kontakt ändert sich das ja leider. Wer aber "nur" seine Überweisungen bekommt, kann auf den ersten Blick schon zufrieden sein,
Soll aber nicht !! Es wäre ja auch Aufgabe der Stiftung gewesen, sich um angemessene Rente zu kümmern, und ist nicht deren Verdienst. Und so weiter...
Wer sich näher mit der Stiftung beschäftigt, und der Besuch der Sitzungen zeigt, dass das zu selten geschieht, wird schon eine fundierte(re) Meinung haben, und mal sehen, wie die dann ausfällt.


Man kann nur negatives berichten wenn man negative Erfahrungen erlebt hat, das habe ich aber nicht. Ich kann allerdings, bezüglich der spezifischen Bedarfe, negative Erfahrungen von unserer Krankenkasse berichten, die schlicht weg ein zuarbeiten zur Stiftung verweigert hat und es so zu Verzögerungen bis zu einem Jahr gekommen ist, zum Beispiel für eine Toilette mit Bidet Funktion oder eine Behindertengerechte Matratze. Somit kein Verschulden der Stiftung.
Im übrigen erteilt die Politik der Stiftung die Vorgaben oder die Spielregeln.

Wer von euch hat einen Anerkannten Herzschaden wegen Thalidomid 12 Mai 2017 10:53 #43857

  • WerBo
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Rosa schrieb:

Man kann nur negatives berichten wenn man negative Erfahrungen erlebt hat, das habe ich aber nicht. Ich kann allerdings, bezüglich der spezifischen Bedarfe, negative Erfahrungen von unserer Krankenkasse berichten, die schlicht weg ein zuarbeiten zur Stiftung verweigert hat und es so zu Verzögerungen bis zu einem Jahr gekommen ist, zum Beispiel für eine Toilette mit Bidet Funktion oder eine Behindertengerechte Matratze. Somit kein Verschulden der Stiftung.
Im übrigen erteilt die Politik der Stiftung die Vorgaben oder die Spielregeln.


( Der Krankenkasse kann man eine direkte Zusmmenarbeit mit der Stiftung doch nicht vorschreiben, lt Rechtsgutachten der Stiftung. )

für Rosa zu spät, aber für andere villeicht noch hilfreich: nach 5 Wochen ohne Reaktion gilt ein Antrag als genehmigt ( ganz verkürzt ausgedrückt )
"
Am 26. Februar 2013 ist das neue Patientenrechtegesetz in Kraft getreten. Neben diversen Neuregelungen bezüglich der Verpflichtung der Ärzte und Zahnärzte zur Information und Aufklärung der Patienten und deren Dokumentation, der verpflichtenden Einholung der Einwilligung vor Eingriffen und deren Dokumentation sowie Regelungen zum Haftungsrecht hat der Gesetzgeber mit dem neuen Absatz 3a in § 13 SGB V (Kostenerstattung) Fristen für Leistungszusagen der Krankenkassen geschaffen. Was bedeutet dies in der Praxis? |




Der neue § 13 Abs. 3a SGB V im Wortlaut

„Die Krankenkasse hat über einen Antrag auf Leistungen zügig, spätestens bis zum Ablauf von drei Wochen nach Antragseingang oder in Fällen, in denen eine gutachtliche Stellungnahme, insbesondere des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (Medizinischer Dienst), eingeholt wird, innerhalb von fünf Wochen nach Antragseingang zu entscheiden. Wenn die Krankenkasse eine gutachtliche Stellungnahme für erforderlich hält, hat sie diese unverzüglich einzuholen und die Leistungsberechtigten hierüber zu unterrichten. Der Medizinische Dienst nimmt innerhalb von drei Wochen gutachtlich Stellung. Wird ein im Bundesmantelvertrag für Zahnärzte vorgesehenes Gutachterverfahren durchgeführt, hat die Krankenkasse ab Antragseingang innerhalb von sechs Wochen zu entscheiden; der Gutachter nimmt innerhalb von vier Wochen Stellung. Kann die Krankenkasse Fristen nach Satz 1 oder Satz 4 nicht einhalten, teilt sie dies den Leistungsberechtigten unter Darlegung der Gründe rechtzeitig schriftlich mit. Erfolgt keine Mitteilung eines hinreichenden Grundes, gilt die Leistung nach Ablauf der Frist als genehmigt. …“
"
www.iww.de/aaz/abrechnungsorganisation/p...ungsantraegen-f65551
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Wer von euch hat einen Anerkannten Herzschaden wegen Thalidomid 16 Mai 2017 00:39 #43877

  • Rosa
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  • Punkte: 413
WerBo schrieb:




für Rosa zu spät, aber für andere vielleicht noch hilfreich: nach 5 Wochen ohne Reaktion gilt ein Antrag als genehmigt ( ganz verkürzt ausgedrückt )
"
Am 26. Februar 2013 ist das neue Patientenrechtegesetz in Kraft getreten. Neben diversen Neuregelungen bezüglich der Verpflichtung der Ärzte und Zahnärzte zur Information und Aufklärung der Patienten und deren Dokumentation, der verpflichtenden Einholung der Einwilligung vor Eingriffen und deren Dokumentation sowie Regelungen zum Haftungsrecht hat der Gesetzgeber mit dem neuen Absatz 3a in § 13 SGB V (Kostenerstattung) Fristen für Leistungszusagen der Krankenkassen geschaffen. Was bedeutet dies in der Praxis? |




Der neue § 13 Abs. 3a SGB V im Wortlaut

„Die Krankenkasse hat über einen Antrag auf Leistungen zügig, spätestens bis zum Ablauf von drei Wochen nach Antragseingang oder in Fällen, in denen eine gutachtliche Stellungnahme, insbesondere des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (Medizinischer Dienst), eingeholt wird, innerhalb von fünf Wochen nach Antragseingang zu entscheiden. Wenn die Krankenkasse eine gutachtliche Stellungnahme für erforderlich hält, hat sie diese unverzüglich einzuholen und die Leistungsberechtigten hierüber zu unterrichten. Der Medizinische Dienst nimmt innerhalb von drei Wochen gutachtlich Stellung. Wird ein im Bundesmantelvertrag für Zahnärzte vorgesehenes Gutachterverfahren durchgeführt, hat die Krankenkasse ab Antragseingang innerhalb von sechs Wochen zu entscheiden; der Gutachter nimmt innerhalb von vier Wochen Stellung. Kann die Krankenkasse Fristen nach Satz 1 oder Satz 4 nicht einhalten, teilt sie dies den Leistungsberechtigten unter Darlegung der Gründe rechtzeitig schriftlich mit. Erfolgt keine Mitteilung eines hinreichenden Grundes, gilt die Leistung nach Ablauf der Frist als genehmigt. …“
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www.iww.de/aaz/abrechnungsorganisation/p...ungsantraegen-f65551


So gesehen ja, für mich zu spät...
Oder eben auch nicht, kann ich mich ja erwehren und die Krankenassenmitarbeiter/in auffordern fehlende z.B. Ablehnungen/Bescheide doch noch zu schicken, im Zweifel hat dieser oder diese ja noch jemandes der über geordnet dort sitzt, im Zweifel fährt man mal dort hin und spricht freundlich im Klartext vor...

Wer von euch hat einen Anerkannten Herzschaden wegen Thalidomid 17 Mai 2017 19:15 #43884

  • WerBo
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... dann gäbe es noch die Möglichkeit, die Beratung des NRW-Landesverbandes anzufragen. Schlimmstenfalls sagen die nichts, weil es eine Rechtsfrage ist oder der Fragende nicht aus NRW ist ( ich weiss nicht, ob die sich auf NRW beschränken )
Außerdem ist bei Krankenkassen das Sozialgericht zuständig, die sind bei Klagen nicht sehr teuer.
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